Unsere kostenlose Service-Rufnummer

0800 / 15 16 17 0

Memoriam Garten Duisburg

Memoriam-Garten-Duisburg 1.JPG Memoriam-Garten-Duisburg 3.JPG Memoriam-Garten-Duisburg 2.JPG

Was haben Schwerin und Duisburg gemeinsam?
Die Verbindung wurde am 10.Juli 2010 offiziell eröffnet: Der Memoriam Garten

Ein individuell gestaltetes Grab ist der wichtigste Ort für die Trauerverarbeitung um einen geliebten Menschen. Für viele Hinterbliebenen ist es wichtig diesen Ort zu haben. Heute können oder wollen manche Angehörigen eine aufwändige und langfristige Grabpflege nicht mehr übernehmen.

Die Friedhofsgärtner und Steinmetzen haben für diese Menschen eine Lösung:

den Memoriam Garten.

Im vergangenen Jahr wurde dieses Konzept erstmals auf der Bundesgartenschau Schwerin 2009 im Memoriam Garten gestalterisch von 20 aktiven Friedhofsgärtnern umgesetzt und den Besuchern präsentiert. Einer dieser Friedhofsgärtner kam aus Duisburg und wollte es nicht dabei beruhen lassen.

Die Anlage auf der BUGA war ein kleiner Garten mit 80 qm. Maßgeblich war aber nicht die Größe sondern die Idee, die man nun auch in Duisburg auf dem Waldfriedhof auf einer Flä¬che von über 1.000 qm erkennen kann:

Die Gräber und die Rahmenbepflanzung bilden eine harmonisch aufeinander abgestimmte Einheit. Jeder Verstorbene wird auf den Grabmalen mit Namen und Lebensdaten genannt. Namenlose Bestattung gibt es nicht. Mit dem Memoriam Garten wird den Hinterbliebenen ein Rundum-Sorglos-Paket geboten, in dem auch die langjährige Rahmenpflege der Gesamtanlage abgesichert ist.
Vom ersten Tag an ist der Memoriam Garten voll bepflanzt, man erwirbt ein Nutzungsrecht in einer kompletten Grabanlage mit der dazugehörigen Dauergrabpflege für das einzelne Grab zu einem festen Preis und ohne weitere Folgekosten.
Die Gelder der Dauergrabpflege werden von der seit 1966 bestehenden Rheinischen Treuhandstelle für Dauergrabpflege verwaltet und die Arbeit der Friedhofsgärtner wird regelmäßig kontrolliert.

Platz für einen Memoriam Garten ist auf jedem Friedhof. Der Garten passt sich mit seiner landschaftlichen Gestaltung hervorragend den vorhandenen Bereichen an.

Im Memoriam Garten geht man bewusst weg von der schachbrettartigen Anordnung der Grabstätten um der Individualität aber auch der Natur mehr Raum zu geben und Trauerprozesse hierdurch zu unterstützen.
Die Brunnenanlage und Sitzgelegenheiten bieten den Trauernden einen Ort der Ruhe und Harmonie, an dem sie ihrer Verstorbenen gedenken können.

Die Idee des Memoriam Gartens ist eine Einladung an alle Friedhofsgärtner, Steinmetzen, Friedhofsverwaltungen und Friedhofsträger wie Städte, Gemeinden und Kirchen, ihre Friedhöfe an die Wünsche der modernen Gesellschaft anzupassen.

In Duisburg haben sieben Friedhofsgärtnereien den Mut gehabt diesen Memoriam Garten zu finanzieren und mit Hilfe der Wirtschaftsbetriebe zu planen und zu erstellen. Es sind die Betriebe Manfred Freuken, Bernd Hakes
Renate Kassing, Fritz Mölders, Bruno Overkämping,Tanja Schurig und die Gebrüder Winter.
Man kann den Betrieben zu dieser Entscheidung und dem Ergebnis rundheraus gratulieren, da eine solche Anlage der einzig richtige Weg ist die Wertigkeit von Friedhöfen im Ansehen der Bevölkerung zu steigern und ihre Bedeutung wieder in das Bewusstsein zurückzuholen.
Ähnliche umgesetzte Projekte in Köln und im nahe gelegenen Gelsenkirchen zeigen mit ihrer Nachfrage den großen Bedarf der Bevölkerung nach solchen besonderen Grabfeldern.

Die Vielfalt der Wünsche und Meinungen, die viele Menschen bei ihrer Wahl für die Bestattung und ihr Grab heute haben, wurde bei der Umsetzung des bundesweit ersten Memoriam Gartens nach den in Schwerin gesetzten Kriterien berücksichtigt.
Hier in Duisburg stehen insgesamt sieben verschiedene Grabarten für die Auswahl zur Verfügung. Hier ist für jeden Geschmack aber auch jeden Geldbeutel etwas dabei. Genauere Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.memoriam-garten-duisburg.de

Im Rahmen der Eröffnung zog Fritz Mölders stellvertretend für die sieben Betriebe Bilanz zu über 9 Monaten Planung und Bau, die zusammengschweißt haben. „Das neue Grabfeld“, so Mölders „ist bewusst offen gehalten um auch die generelle Offenheit der Menschen im Ruhrgebiet zu symbolisieren und den Duisburgern eine besondere Möglichkeit der Bestattung anzubieten“.

„Der Friedhof hat keine Monopolstellung mehr“ so Lüder Nobbmann anlässlich der Eröffnung. „Mit dem Memoriam Garten haben die Friedhofsgärtner auf diese Entwicklung eine Antwort gefunden, die sowohl dem Auge als auch der Seele gut tun. Mit dem Memoriam Garten bieten die Friedhofsgärtner in Zusammenarbeit mit Steinmetzen, Bestattern und Friedhofsträgern ein umfassendes und klar umrissenes Qualitätsprodukt an. Die Dauergrabpflegeverträge der Grabstätten sichern den jederzeit perfekten Pflegzustand ab. Ein Angebot das künftig eine bundesweite Umsetzung erfahren wird, da die Zeit reif hierfür ist“.

Fazit zur Eröffnung des Memoriam Garten Duisburg:

Die Friedhofgärtner geben den Gräbern ein Gesicht und mit dem Memoriam Garten dem Friedhof in der Öffentlichkeit wieder eine Gestalt. Die gärtnerische Gesamtanlage überzeugt durch Harmonie und perfekte gärtnerische Umsetzung auch im Detail der Grabstättenbepflanzung. Es lebe der Friedhof!